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ÄGYPTEN
In Ägypten waren wir im Januar 2007, um dem Schmuddelwetter in Deutschland zu entfliehen. Als Unterkunft hatten wir uns das Hotel Grand Makadi ausgesucht.Das Hotel kann man nur weiterempfehlen. Die Zimmer dort sind sehr sauber und relativ groß. Über das Essen können wir eigentlich auch nichts negatives berichten. Das Frühstücksbuffet war zwar von der Reichhaltigkeit nicht so üppig wie in manch anderem von uns besuchten Hotels, aber auf jeden Fall ausreichend und lecker, zuhause hat man ja auch nicht jeden Morgen diese riesen Auswahl.Zum Abendessen konnte man in verschiedene Themen-Restaurants ausweichen. Italienisch, karibisch und orientalisch. Also war auch hier, falls einem das Buffetrestaurant nicht ausreichte, für Abwechslung gesorgt. Besonders hervorheben wollen wir hier das karibische Restaurant, das war einfach Spitze, vom Geschmack her und auch für das Auge.Das Wetter in Ägypten war für Januar der Wahnsinn. Wir hatten schon morgens um 9:00 Uhr ca. 30° und so konnte man hinter dem Windschutz am Strand super faulenzen. Der Strand selbst war jetzt nicht so überwältigend, grober Sand und der Einstieg ins Meer war teils felsig. Also, Badeschuhe nicht vergessen.Abgestorbene Korallen und der ständige Wellengang machten einem den Zugang zum Riff, um dort zu schnorcheln, fast unmöglich. Es kamen auch des öfteren Schnorchler aus dem Meer, die sich leichte bis heftigere Verletzungen zugezogen hatten. Wir haben es deshalb vorgezogen, uns ins flachere Wasser zu stellen, um von da aus die Fische zu beobachten. Die schwammen auch in allen Größen und Farben um einem herum und so konnte man sich vorstellen, was man da draußen am Riff alles verpasst. Dies war natürlich schon etwas ärgerlich.Das Wasser war zu dieser Jahreszeit aber auch saukalt und so konnten wir uns über die entgangenen Schnorchelausflüge etwas hinweg trösten.Und wenn man nun schon mal Ägypten besucht, sollte man auch ein wenig auf Kultur machen und so haben wir eine Tagestour nach Luxor gebucht. Zuerst fuhren wir mit dem Bus zu einem Sammelpunkt und von da aus ging`s dann aus Sicherheitsgründen im Konvoi weiter Richtung Luxor. Die Fahrt dauerte ca. 4 Std. und war schon ziemlich anstrengend. Unterwegs wurde einmal mitten in der Wüste Rast gemacht.In Luxor haben wir dann zuerst den wichtigsten, den Karnak Tempel besucht.Die Tempelstadt von Karnak ist der vielleicht, größte, religiöse Komplex der Welt und gehört neben den Pyramiden und dem Tempel von Assuan zu den bedeutensten Bauwerken der ägyptischen Geschichte.Hier wurden die Götter Amun, Mut und Chons, die thebanische Triade, verehrt. Über 2000 Jahre lang wurde an diesen Tempelkomplex gebaut, wieder abgerissen und neu gebaut. Jeder neue Pharao fügte einen eigenen kleineren Tempel oder Obelisk oder ähnliches zur Tempelanlage hinzu.Schon beim Betreten des Tempels durch den ersten Pylon fällt einem eine einzeln stehende Säule, mit einer Höhe von 21 Metern auf. Einst standen hier 10 dieser gigantischen Stützen, sie wurden errichtet vom Pharao Taharqa.Doch noch gewaltiger ist die große Säulenhalle, errichtet von Sethos I. und Ramses dem Großen. 134 Säulen bilden eines der großartigsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte.Zu bemerken ist noch, dass all diese Bauten den Göttern und den Priestern vorbehalten waren. Das Volk hatte keinen Zutritt zur Tempelanlage und bekam das Götterbild nur während der jährlichen Prozessionen zu sehen.Vom Karnak Tempel aus ging`s dann auf den Nil, um auf einem Kreuzfahrtschiff das Mittagessen einzunehmen. Nach dem Essen weiter mit einem kleinem Boot über den Nil und anschließend mit dem Bus ins Tal der Könige.Das Tal der Könige war eine Nekropole (Gräberfeld der Vorgeschichte und des Altertums) im alten Ägypten, in der nach derzeitigem Kenntnisstand 63 Gräber und Gruben aufgefunden wurden. Hier im Tal der Könige sind insbesondere die Gräber der Herrscher des Neuen Reichs (18. bis 20. Dynastie) zu finden. Das Tal befindet sich in Theben-West, gegenüber von Karnak, am Rand der Wüste und ist gesäumt von hohen Bergen, namentlich durch die natürliche Felspyramide el Korn (das Horn). Unweit davon liegt das beinahe unbekannte Tal der Königinnen.Trotz jahrtausendelanger Aktivität von Grabräubern und Plünderern lieferte das Tal der Könige den Ägyptologen der Neuzeit noch zahlreiche, höchst wertvolle Grabungsfunde, das berühmteste unter ihnen ist wohl die Grabstätte des Tut-Anch-Amon (1354-1345 v. Chr.), die der britische Archäologe und Ägyptologe Howard Carter 1922 entdeckte.Bis zu Ramses XI. (1100-1085 v. Chr.) ließen sich nahezu alle Herrscher des Neuen Reiches hier begraben.Nach dem Tal der Könige besichtigten wir dann noch denHatschepsut Tempel. Erbaut wurde die Anlage etwa 1470 v. Chr. durch den Günstling der Pharaonin Senenmut.Hatschepsut war die Tochter Thutmosis I. und verdrängte den rechtmäßigen Herrscher Thutmosis III. vom Thron. Nach kurzer Regierungszeit wurde sie jedoch von diesem wieder abgesetzt. Thutmosis III. führte zwar den Bau am bis dahin unvollendeten Tempel fort, sorgte aber nach guter alter Pharaonenart dafür, dass sämtliche Bilder und Namen der Hatschepsut gelöscht und teilweise durch seine ersetzt wurden. Diese "Umfirmierungen" setzten sich selbstverständlich in der Folgezeit unter Echnaton und Ramses II. fort.Auf arabisch heißt der Tempel "Djeser Djeseru" das übersetzt bedeutet "Das Heiligste der Heiligsten".Zurück ging es dann wieder nach Luxor, um noch eine der obligatorischen Papierus Fabriken zu besichtigen. Hier gab es noch eine kleine Vorführung, wie früher Papier hergestellt wurde. Danach ging`s zurück nach Hurgahda.Das Ganze war schon ziemlich anstrengend, aber es hat sich auf jedenfall gelohnt und wir können so einen Ausflug nur jedem empfehlen.Ansonsten haben wir nur noch einen Kurzbesuch von Hurghada unternommen, was aber nicht so besonders war. In der Stadt sind nur Souvenirläden an Souvenirläden, Kleiderläden an Kleiderläden usw., und die Verkäufer sind genauso aufdringlich wie in der Türkei in Antalya oder Side.zurück zurzu den
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