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KOH SAMUI
Nach ca.11 Stunden Flug mit der Thai Airways landeten wir auf demFlughafen in Bangkok. Hier hatten wir erst mal 2 Std. Aufenthalt. Nach weiterem knapp 70-minütigem Flug von Bangkok aus, mit der Fluggesellschaft Bangkok Airways, erreichten wir dann Samui, die „Trauminsel“.DerFlughafen auf Koh Samui allein ist schon einen Besuch wert. Hier kommt man sich um Jahre zurückversetzt vor. Ein kleiner offener Bambusunterstand nach allen Seiten offen, ist das Hauptgebäute. Das Kofferband ist der Wahnsinn, hier hat man das Gefühl als würde jemand das Band mit dem Fahrrad antreiben und die Anzeigetafeln sind kleine Holztäfelchen, die von Hand beschriftet werden - einfach einmalig. Seinen Koffer hat man sehr schnell, da man ja alles voll im Blick hat, wenn die Angestellten mit ihren Kofferwagen kommen und dann die Teile auf das Kofferband befördern.Danach gings mit dem Bus in unser Hotel Imperial Samui.Das Hotel liegt am Chawang Noi, ca. 5 Autominuten von Chaweng entfernt.Dieser Strandabschnitt ist angenehm ruhig, nicht so viel Trubel wie in Chaweng selbst, aber man hat trotzdem nicht das Gefühl, völlig von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.Am langen Sandstrand gibt es einige "Restaurants", die natürlich nur aus sehr einfachen, aber dafür total gemütlichen und romantischen Bambushütten bestehen.Hier kann man abends sehr lecker und günstig essen.An der Hauptstraße gibt es einen Supermarkt, Wäschereien, Internetshops, Massagesalons, Schneider und weitere Restaurants, von denen wir das "Badener" empfehlen können. Es wird von einem Deutschen betrieben und hier kann man, wenn einem die Thailändische Küche zuviel werden sollte, auch wieder mal auf deutsche Gerichte zurückgreifen. Selbstverständlich bekommt man im "Badener" auch Thailändisches Essen serviert.Das Hotel Imperial Samui ist zwar etwas älter, aber wirklich empfehlenswert, mit einem wunderschönen Garten und das Personal ist total freundlich. Die Zimmer und das große Bad, alles top sauber. Die Zimmer in Poolnähe sind wegen der schönen Aussicht aufs Meer zu empfehlen. Der Strandabschnitt vor dem Hotel ist mit einer der schönsten auf Koh Samui. Am Strand sind einige kleine Felsen im Meer vorgelagert, was dem ganzen ein wenig einen Seychellentouch gibt.Nach Chaweng kommt man am günstigsten mit dem Sammeltaxi. Die stehen vor dem Hotel und fahren einen für ca. 1 Euro pro Person in die Stadt (Preis vorher aushandeln).Chaweng ist eine richtige Touristenhochburg, hier gibt es unzählige Hotels und Pensionen in allen Preisklassen. An der kilometerlangen Hauptstraße reihen sich Geschäft an Geschäft mit meist gefälschten Waren und den üblichen Souveniers. Nobelboutiquen stehen neben provisorisch umgebauten Garagen oder Holzständen. Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel, Cafes, Supermärkte und natürlich Nachtclubs und Bars.Der Strand in Chaweng ist sehr sauber und was man auf alle Fälle machen sollte, ist am Strand Abends essen gehen. Es gibt einige Restaurants, die zusätzlich zu Tischen und Stühlen auch Liegen haben. Man liegt bequem auf einem Art Futtonbett und in der Mitte steht ein niedriges Tischchen auf dem dann die Getränke und Speisen serviert werden. So kann man bequem auf Kissen liegen und speisen wie die alten Römer.Natürlich lagen wir nicht nur auf der faulen Haut, sondern haben auch einige Ausflüge unternommen. Den ersten Ausflug haben wir bei unserem Reiseleiter gebucht, einen Ganztagesausflug. Mit einem Jeep ging es zuerst in eine Affenschule. Hier werden Affen abgerichtet, auf die Palmen zu klettern und die Kokosnüsse zu pflücken. Das ist für den Besitzer solch abgerichteter Affen nicht schlecht. Er kann bequem unten warten, bis die Palme geleert ist und braucht dann nur noch die Nüsse aufzusammeln.Auch ein kurzer Vortrag über die Zubereitung verschiedener Curries fand in dieser Anlage statt.Anschließend ging es weiter zu einer Elefantensafari. Hier ging`s auf dem Rücken von Elefanten quer durch den Dschungel. Aber wirklich "quer". Über kleinere Felsen und Bäche und durch dichtes Buschwerk. Aber es war total interresant und aufregend, in luftiger Höhe auf so einem schaukelnden "Gefährt" durch dieses unwegsame Gelände transportiert zu werden. Vor allem die vielen Schmetterlinge, die es in allen Größen und Farben gab, konnte man gut beobachten. Zurück am Ausgangspunkt bekamen die Elefanten zur Belohnung die mitgebrachten Bananen. von denen sie nicht genug bekommen konnten.Weiter gings noch zu einem der vielen Wasserfälle ins Landesinnere. Zwischen Hua Thanon und Nathon, im südwestlichen Teil der Insel, befindet sich der Na Muang Wasserfall 1, der für Besucher leicht erreichbar ist. Steine und Baumwurzeln haben eine natürliche Treppe geformt, die direkt zu einem grossen Becken am Fuß des Wasserfalls führt. Hier kann man sich, wenn man seine Badesachen dabei hat, wunderbar abkühlen. Auch hier gibt es natürlich die obligatorischen Verkaufsbuden mitten im Dschungel.Auf dem Heimweg machten wir noch auf einer Kautschuk Plantage halt. In der Nähe der Plantage gibt es noch einen sehr schönen Aussichtspunkt. Von dieser Anhöhe aus, hat mann einen wunderschönen Ausblick auf die endlosen Palmenwälder und die Küste.Der Ausflug war zwar nicht schlecht, aber für unseren Geschmack einfach zu durchorganisiert.So haben wir uns ein paar Tage später selbst einen Jeep gemietet und die Insel nochmals auf eigene Faust erkundet. Die Mietautos auf Koh Samui sind sehr günstig, nur würde ich jedem raten, das Auto im Hotel zu mieten. Erstens wegen der Versicherung und auch wegen des Zustandes des Fahrzeugs. Wir haben im Hotel für einen fast neuen Jeep incl. Volkasko ca. 30 Euro pro Tag bezahlt.Diese Tour war natürlich super, da wir uns den Ausflug individuell gestalten konnten. Man sollte sich aber möglichst schnell mit dem Linksverkehr vertraut machen. Ebenfalls nicht zu vergessen auf jeden Fall genug Trinkwasser mitzunehmen, da trotz Klimaanlage der Wasserverlust enorm ist.Wir sind Morgens los, am Flughafen vorbei, zur größten Sehenswürdigkeit auf Koh Samui zum Big Buddha. Die 12 m hohe 1972 entstandene Buddha-Statue ist wahrscheinlich das meistbesuchte Ausflugsziel der Insel und gehört zu den Wahrzeichen von Koh Samui.Wir haben dieses Ziel als erstes gewählt, da die Treppe zum Buddha nur ohne Schuhe betreten werden darf, und die Treppenstufen später durch die Sonne sehr heiß werden können. Von oben hatten wir einen wunderbaren Blick über die Nordküste.So sind wir dann um die ganze Insel herumgefahren und haben jeweils an den Stationen halt gemacht, die für uns Interessant waren.Hier noch einige Stationen, die wir uns angesehen haben:Ban NathonNathon ist die Bezirks Hauptstadt von Ko Samui. Der Ort stellt die Hauptverbindung mit dem Festland dar und von hier aus werden auch Fahrten zu anderen Inseln angeboten. Das Einkaufen hier ist preiswerter als in Chaweng oder Lamai.Wat KhunaramIst eine kleine und nicht unbedingt die schönste Tempelanlage, aber hier gibt es den mumifizierte Körper des buddhistischen Mönches Loung Pordaeng der 1973 im Alter von 79 Jahren wärend einer Meditation gestorben ist.Er sagte zu seinen Lebzeiten genau seinen Todestag vorher und prophezeite dazu, das sein Leichnam niemals verwesen wird. Für die Thai gilt er deshalb als buddhistisches Wunder.Hin Ta und Hin Yaiauch Großmutter- und Großvaterfelsen gennant ist eine bizzare Felsformation, die an ein weibliches und ein männliches Geschlechtsteil erinnert.Die Felsen sind das Wahrzeichen am Lamai Beach. Der Legende nach erlitt hier ein Ehepaar Schiffbruch und versteinerte.Hin Ta und Hin Yai sind vor allem bei einheimischen Touristen ein beliebtes Ausflugsziel.Also wir würden jedem Koh Samui Besucher empfehlen, die Insel mit dem Auto zu erkunden. Sie ist viel zu schön, um den ganzen Urlaub nur am Strand zu verbringen, denn es gibt wirklich sehr viele interessante Ziele, die es sich anzuschauen lohnt.zurück zurzu den
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