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MALAYSIA 2010

Am 14. April 2010 machten wir uns auf den Weg ein neues Urlaubsland zu erleben.Lange zuvor hatten wir geplant, in Reiseforen gestöbert und uns Informationen zusammengetragen, damit unsere Reise nach Malaysia auch wirklich ein weiteres schönes Reiseerlebnis wird.Vom Frankfurter Flughafen aus starteten wir um 12 Uhr Mittags mit der Qatar Airways Richtung Doha zum ersten Zwischenstopp. Nach 6 Stunden Flug konnten wir uns zum ersten Mal wieder die Beine vertreten. Lange Zeit zum Umsehen hatten wir nicht, da wir uns, wegen einer kleinen Verspätung, spurten mussten, um unseren Anschlussflieger nach Kuala Lumpur zu bekommen. Nach weiteren 6 Stunden Flugzeit landeten wir auf dem modernen Internationalen Flughafen von Kuala Lumpur kurz KLIA genannt. Er wurde erst 1998 erbaut und eingeweiht und gilt als einer der flächenmäßig größten Flughäfen der Welt. Beeindruckend ist vor allem die Abfertigungshalle, die fast grenzenlos scheint. Über einer riesigen Mittelsäule spannt sich eine Art Zelt, das in Abständen von weiteren Säulen getragen wird. So wirkt alles unglaublich luftig, hoch und auch sehr hell. In der Gebäudemitte hat der Architekt des Flughafens einen Glaszylinder erbauen lassen, in dem tropische Regenwaldbäume und -pflanzen wachsen, um ein Stück Natur wieder zurückzuholen. Der Wald soll die Passagiere auf Malaysia mit seiner faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt einstellen. Dieses Stück Regenwald wurde nicht etwa gepflanzt, sondern größtenteils aus einem bestehenden Regenwald transplantiert. In der Mitte des Gebäudes, um den Wald herum, befinden sich unter anderem die Aerotrain-Station, Geschäfte, Restaurants, Ruheräume und vier Panoramaaufzüge.Nachdem wir die Passkontrolle durchschritten und unsere Koffer wieder hatten, wurden wir in der Eingangshalle von unserem Taxifahrer, den wir vorher gebucht hatten, empfangen und mit einem klimatisierten Kleinbus in das ca. 55 km entfernte Kuala Lumpur gefahren. Hier hatten wir uns ein Zimmer im Hotel „Piccolo“ für 3 Nächte reserviert. Die Zimmer im „Piccolo“ sind nicht sehr groß aber sehr sauber, zweckmäßig und modern eingerichtet. Die Lage des Hotels ist optimal. Es liegt in der Jalan Bukit Bintang und somit in günstiger Nähe zu den Attraktionen von Kuala Lumpur.Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und die sehr einladenden Betten ignoriert hatten, machten wir uns kurz frisch und zu Fuß, in der Mittagshitze, auf den Weg zur ersten Erkundungstour. Als erstes Ziel peilten wir die Petronas Twin Towers an. Die Towers waren von unserem Hotel aus in ca. 15 min. Fußweg zu erreichen. Wenn man vor diesen Gebäuden steht, ist es schon ein überwältigender Anblick. Die Türme bestehen komplett aus Edelstahl, Glas und Marmor. Über die Towers selbst wollen wir hier nicht so ausführlich berichten, da es im Internet unzählige Seiten mit Informationen zum nachlesen gibt. Hier die offizielle Seite der Petronas Towers.Wir gingen zu dem Schalter, an dem die Tickets ausgegeben werden, aber der war um 12 Uhr natürlich schon geschlossen. Die 1.200 Karten, die täglich kostenlos verteilt werden, waren um diese Uhrzeit schon alle vergeben. Wir haben uns daraufhin vorgenommen unser Glück am nächsten Morgen nochmals zu versuchen.Als Trost haben uns die Twin Towers dann erstmal von innen und außen angesehen, sowie den auf der Rückseite gelegenen Park. Anschließend sind wir in der näheren Umgebung noch etwas durch die Stadt spazieren gegangen und haben dabei festgestellt, dass wir noch nie eine so saubere Stadt gesehen haben. Keinerlei Müll oder auch nur eine Zigarettenkippe auf den Gehwegen. Anmerkung für Raucher – Malaysia ist noch eines der raucherfreundlichsten Länder.Auch die ersten Einkaufszentren wurden schon mal inspiziert. Als erstes sahen wir uns das Time Square Shopping Center an. Es ist das größte Shopping Center des Landes und enthält sogar einen Themenpark, die „Cosmos World“, mit Achterbahn. Man findet dort auch bis zu 1.000 Geschäfte, 65 Lebensmittelverkaufsstellen für jeden erdenklichen Geschmack und zwei 5-Sterne- Hotels mit 900 Zimmern. Auch ein großes Bowling-Center im 6. Stock des Time Square Einkaufszentrums Kuala Lumpur sorgt für Unterhaltung, sowie Kinos in 2D und 3D, und für den kleinen Hunger stehen in der 3. und 4. Etage eine Menge Restaurants und Cafés zur VerfügungLangsam gaben dann unsere Beine nach und wir schleppten uns erst einmal zurück zu unserem Hotel, wo wir uns ein kleines Mittagsschläfchen gönnten, um den Jetlag auszutricksen, aber auch wegen der Müdigkeit.Als uns der Wecker um 17 Uhr aus unserem komaählichen Tiefschlaf weckte, wussten wir im ersten Moment gar nicht, wo wir sind. Wir haben uns dennoch zum Aufstehen gezwungen, schließlich wollten wir ja noch was von KL sehen. Abends besichtigten wir wieder als erstes die Petronas Towers by Night. Dies ist ein echtes Highlight. Die Türme werden mit vielen Tausend von Watt angestrahlt und die Aussicht nach oben ist einfach nur beeindruckend. Mit 452 m Höhe waren sie nach ihrer Bauvollendung die höchsten Gebäude der Welt. Essen und trinken ist in KL wirklich spottbillig und an Auswahl auch kaum zu übertreffen. Spezialitäten aus allen Ländern Asiens sind hier zu bekommen. Nach einem kleinen Bummel durch die beleuchtete City ging’s zurück ins Hotel, wo wir nur noch schlafen wollten.Am nächsten Morgen klingelte um 6 Uhr der Wecker, denn wir wollten sofort nach dem Frühstück zu den Zwillingstürmen, um für die Besucherkarten der Skybridge anzustehen.Als wir um 7:30 den Raum für die Ticketausgabe betraten, warteten schon ca. 50 Leute, meistens Asiaten, vor dem Schalter. Also stellten auch wir uns brav an und als der Schalter um 8:30 öffnete, war der Raum schon völlig überfüllt. Aber es ging alles sehr ruhig und gut organisiert voran und um 9 Uhr hatten wir dann unsere 2 Karten für den Besuch der Brücke um 9:15 Uhr. Nochmals kurz nach oben für eine Zigarettenpause und pünktlich zur genannten Zeit ging es wieder zurück ins Untergeschoss, wo wir unsere Karten vorzeigen mussten. Daraufhin bekamen wir eine Karte um den Hals gehängt und durften in einem kleinen Kinosaal Platz nehmen. Anhand eines kurzen Filmes erfuhren wir mehr über Petronas und den Bau der Türme. Danach musste jeder durch eine Sicherheitskontrolle, ähnlich wie am Flughafen. Und dann ging es endlich los. Mit hoher Geschwindigkeit (12,6 bis 21,6 km/h) fuhr der Aufzug nach oben. Die Skybridge, hauptsächlich als Fluchtweg bei Notfällen gebaut, ist ein besonderes Merkmal der Petronas Twin Towers. Die knapp 59 Meter lange Brücke verbindet auf zwei Ebenen jeweils die 41. und 42. Stockwerke der beiden Türme. Sie hängt in einer Höhe von ca. 170 Metern. Als wir ankamen, hieß das für die Gruppe vor uns, dass sie die Brücke verlassen muss. Während dieser Zeit wurden uns noch ein paar Infos und Eckdaten genannt und dann durften wir die geniale Aussicht genießen und es wurden natürlich viele Fotos gemacht. Nach ca. 15 Minuten kam die nächste Gruppe und so war auch für uns die Zeit vorbei. Nach Verlassen des Aufzug kommt man in einen Raum, der sich mit der Architektur der Petronas Towers befasst. Hier wurde unter anderem auch erklärt, wie man die Türme vor Blitzeinschlägen schützt. Wir finden die Petronas Towers faszinierend und ein Besuch ist ein absolutes Muss. Nach dem Aufenthalt in den klimatisierten Türmen kam einen die Hitze im Freien nochmals stärker vor und so beschlossen wir, mit dem Taxi nach Chinatown zu fahren.Das Taxi ist in KL ein günstiges Fortbewegungsmittel. Man zahlt im Stadtbereich zwischen 2 und 4 Euro. Unser Ziel war das Sultan Abdul Samad Building, in dem heute der Oberste Gerichtshof untergebracht ist.Das sehr schöne Gebäude mit Maurischen Stilelementen, glänzenden Kupferkuppeln und einem 130 Meter hohen Uhrturm, erinnert an die englischen Kolonialherren. Es wurde von den Briten 1894 -1897 für die Verwaltung ihres Kolonialreiches errichtet. Bis zum Bau der modernen Wolkenkratzer, war dieses Gebäude das Wahrzeichen von Kuala Lumpur.Gegenüber dem Sultan Abdul Samad Building befindet sich der Dataran Merdeka, Platz der Unabhängigkeit, wie der große Platz mitten im Herzen von Kuala Lumpur heißt. Er ist ein wichtiger historischer Punkt für alle Malaysier. Hier wurde am 31. August 1957 die britische Flagge eingeholt und die Flagge Malaysias gehisst. Genau an der Stelle, wo heute der mit 100 Metern der wohl höchste Fahnenmast der Welt steht.Weiter ging’s dann zu Fuß zum Central Market. Der Zentrale Kunstmarkt befindet sich in einem Art-Deco-Gebäude von 1936, am Zusammenfluss der Flüsse Klang und Gombak. Ursprünglich war dies ein Markt für Lebensmittel - "Wet-and Food-Market". So wie man ihn heute kennt, wurde der Central Market 1986 nach einer gründlichen Renovierung wieder neu eröffnet. Hier kann man getrost einen ganzen Tag verbringen, alles ist Überdacht (gut bei Regen!). Man findet hier über 100 Geschäfte, über 100 Kleinstände, zahlreiche Imbissstände und kleine Restaurants. Kaufen kann man eigentlich fast alles, aber spezialisiert ist man auf Kunst und Kunsthandwerk aus Malaysia, Thailand, Indonesien und den Philippinen. Es darf und soll gehandelt werden.Anschließend ging es wieder mit dem Taxi weiter zum Hauptbahnhof Kuala Lumpurs.Der Hauptbahnhof wurde im Jahre 1910 ebenfalls im Maurischen Stil erbaut. Dem bekannten britischen Architekten A. B. Hubbock ist es gelungen, einen Eindruck von palastähnlicher Atmosphäre zu vermitteln. Anlässlich der Renovierung im Jahre 1986 wurde der Bahnhof gründlich modernisiert und klimatisiert sowie eine Touristeninformation eingerichtet. Genau gegenüber dem Hauptbahnhof liegt das Verwaltungsgebäude der Malaysischen Staatsbahn "KTM", das ein ebenfalls sehr sehenswertes Neomaurisches Baudenkmal aus der Zeit der Jahrhundertwende ist.Das nächste Ziel, das wir wiederum zu Fuß anpeilten, war der "Kuala Lumpur Tower", den man schon von weiten sehen konnte, wie gesagt von weitem. Der Fußmarsch war bei dieser Hitze ganz schön anstrengend und wir hatten das Gefühl, das „Teil“ bewegt sich immer weiter weg, je mehr wir darauf zuliefen. Aber irgendwie und irgendwann haben wir es dann doch geschafft. Dieser moderne und 421 Meter hohe Betonturm, der im August 1996 eröffnet wurde, ist der höchste seiner Art in Asien und bietet in der Skyline von Kuala Lumpur eine außergewöhnliche Erscheinung. Besucher können im Kopfteil des Turms entweder vom Aussichtsdeck oder bei einer Mahlzeit im Dreh-Restaurant einen weitschweifenden Panoramablick auf das gesamte Klang-Valley genießen. Außer seiner Rolle als Touristenattraktion dient er ebenfalls als Sendeturm für Telekommunikation, sowie für Fernseh- und Radioübertragungen.Nach der Besichtigung machten wir uns auf den Rückweg, diesmal aber wieder mit dem Taxi.Weitere Sehenswürdigkeiten, die wir noch besucht haben, waren in Chinatown die "Jalan Petaling" Street. Hier herrscht nahezu 24 Stunden Hochbetrieb. Nach Sonnenuntergang wird die Straße fast vollständig von Verkaufsständen verschluckt. Es bleiben nur kleine schmale Gassen zum Durchgehen übrig. Hier kann man fast alles kaufen. Von „Markenuhren“ über „Marken-T-Shirts“ bis zu traditionellen Gewürzmischungen. Nicht alles ist echt und Feilschen ist eine Käuferpflicht (macht auch Spaß). Daneben gibt es viele Garküchen. Hier werden die Speisen direkt in kleinen fahrenden Küchen zubereitet (Hawkers Food).Besucht haben wir auch den Sri Maha Mariamman Temple in der Jalan Kasturi. Der Tempel ist der Haupttempel der Hindus. Gegründet wurde er vor ca. 130 Jahren. Der Tempel kann ohne weiteres besichtigt werden, man muss sich nur die Schuhe ausziehen. Leider wurde der Tempel gerade restauriert und die Fassade war verkleidet, deshalb konnten wir nur einen Teil des Innenhofes besuchen.Anschließend ging’s zum Sze Ya Chines Temple.Dies ist der älteste Tempel von Kuala Lumpur, der von Yap Ah Loy für die neue Stadt errichtet wurde. Er liegt in einer schmalen Seitenstraße, der Jalan Tun H. S. Lee. Das Anzünden von berühmten, spiralförmigen Räucherstäbchen bringt angeblich geschäftlichen Erfolg. Ein weiterer Tempel, den wir uns anschauten, war der „Chan See Shu Yuen Temple“.Er liegt etwas weiter südlich in Chinatown und ist einer der größten chinesischen Tempel in Kuala Lumpur. Laut Reiseführer ist dieser Tempel noch immer in Familienbesitz und daher meistens verschlossen. Wir hatten jedoch Glück und konnten den Tempel auch von innen besichtigen. Er hat ein reich verziertes, geschwungenes Dach und sehr schöne Schnitzereien.Nach diesen ganzen Besichtigungen und Eindrücken von Kuala Lumpur verdrückten wir noch schnell unser Abendessen und waren einfach froh, als wir im Hotel ankamen und nach einer erfrischenden Dusche in die Betten fielen.zurück zurzu denVom Hotelstrand aus nach rechts, kann man gut in ca. 15 Minuten bis zum nächsten Ort Trou d`Eau Douce laufen. Unterwegs kommt man am Hotel Le Tropical vorbei und spätestens hier weiß man, was man am Strand vom Silver Beach hat. Der Strand (wenn man das schmale Streifchen Sand und Geröll überhaupt so nennen kann) ist unserer Meinung nach unzumutbar. Auch das Meer dort war einfach nur schlimm. Eine trübe, mit ken.zurück zurzu den

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TEIL 1KUALA LUMPUR

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Kuala Lumpur

Blick von den Twin Towers

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