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MAURITIUS 2009

Am 25.03.2009 war es endlich soweit! Für diesen Urlaub hatten wir uns Mauritius ausgesucht. Nachdem wir schon so viel über die Insel gelesen und gehört hatten, wollten wir uns selbst ein Bild von diesem „Traumziel“ machen.Unsere Reise begann mit einem Direktflug ab Frankfurt. Den Flug hatten wir diesmal bei Condor gebucht. Da wir Flug und Hotel getrennt gebucht hatten, haben wir uns, mit ein wenig gemischten Gefühlen, für diese Fluggesellschaft entschieden. Letztendlich gab aber der Preis den Ausschlag und im Nachhinein war es gar nicht so übel. Die Sitzplätze waren überraschenderweise, was die Beinfreiheit betrifft, völlig ausreichend. Gut, vielleicht lag es auch daran, dass wir mit 1,75 m nicht gerade zu den „Riesen“ gehören. Der Komfort und der Service an Bord waren jedenfalls gut, und ein Nintendo DS half über die fehlenden Bildschirme in den Vordersitzen hinweg. Einzig das Essen an Bord war lausig. Auf jeden Fall vergingen die ca. 11 Stunden wie im Flug, beziehungsweise wie im Schlaf. Unsere Maschine war nicht ausgebucht und so hatten wir jeder eine freie Reihe im Mittelbereich, sodass wir uns hinlegen und die meiste Zeit schlafen konnten.Nach einem ruhigen Flug landeten wir morgens um 8 Uhr auf dem „Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport of Mauritius“. Der Flughafen liegt ca. 5 km südwestlich des Ortes Mahèbourg.Die Abfertigung und die Kofferausgabe verliefen relativ flott und ohne Zwischenfälle. Im Flughafengebäude tauschten wir dann noch unsere ersten Euros in Mauritius Rupien. Kurs Stand Mai 2009 > 10€ = 449RsNun galt es nur noch den Transfer für die Fahrt zu unserem Hotel zu organisieren.Wir hatten uns das Hotel Silver Beach, im Osten der Insel, ausgesucht.Vor dem Flughafen warteten schon unzählige Taxis, um die ankommenden Gäste über die Insel zu verteilen.Nachdem wir bei mehreren Taxifahrern versucht hatten über den Fahrpreis zu verhandeln, blieb es letztendlich bei den 1.800 Rupien, die alle Fahrer einheitlich für die Fahrt an die Ostküste verlangten. Hierzu eine kurze Anmerkung: Dieser Betrag ist immer noch günstiger als das Angebot einer Reiseleiterin, die mit Ihren Gästen dasselbe Hotel anfuhr und für das Mitnehmen pro Person 35 € von uns verlangte. Dieses „Angebot“ lehnten wir dann doch dankend ab.Nach einer Stunde Fahrt durch das morgendliche Mauritius, vorbei an Stränden, verschlafenen Fischerdörfern und den obligatorischen Zuckerrohrfeldern, erreichten wir unser Ziel, das Hotel Silver Beach.Hier wurden wir ganz herzlich von Salem empfangen, der auch recht gut Deutsch sprach. Er erklärte uns freudig, dass es mit unserer Wunsch-Zimmerreservierung geklappt hat und wir nach dem Frühstück unser Zimmer beziehen können. So hatten wir Glück und konnten schon kurz nach 10 Uhr unsere Koffer auspacken.Das Hotel Silver Beach ist ein 3 Sterne All Inklusive Hotel, aber die 3 Sterne kann man allenfalls auf das Gebäude selbst beziehen. Hier könnte man einiges verbessern, aber alles andere ist mehr als drei Sterne wert. Das Zimmer selbst waren vor kurzem renoviert und neu möbliert worden. Wir hatten Zimmer 402 im Haupthaus mit einem fantastischen Blick aufs Meer. Das Personal, ob Rezeption, Bar oder Restaurant verdient ein großes Lob. Immer aufmerksam und hilfsbereit, auch ohne das sonst übliche, anspornende Trinkgeld.Die Kellner kannten schon nach dem zweiten Tag unsere Zimmernummer und Vorlieben an Getränken.Wir hatten das Hotel auch aufgrund der guten Bewertungen bezüglich des Essens ausgewählt und wurden wirklich nicht enttäuscht. Das Frühstück war noch Standard, aber das Abendessen, das abwechselnd als Buffet oder als Menü gereicht wurde, war spitze und kann sicher mit 4 oder manchen 5 Sterne Hotels mithalten. Es schmeckte einfach alles vom ersten bis zum letzten Tag.Der Pool ist etwas klein, halt nur für Kinder, aber wer braucht schon einen Pool, wenn man so ein tolles Meer vor der Haustüre, beziehungsweise direkt vor dem Hotelgarten hat?Die Liegewiese könnte etwas besser gestaltet werden. Die Liegen haben dicke und bequeme Auflagen. Leider können diese aber nicht verstellt werden, was manchmal beim Lesen oder Sitzen etwas störte.Nervig war allerdings, dass man vom Balkon aus schon morgens um 7 Uhr die ersten Personen mit ihren „das-ist-meine-besetzte-Liege“ Handtüchern durch den Garten schleichen sah.Liegen gab es unserer Meinung nach genug im Garten und am Strand. Eventuell um einen Schattenplatz unter einem Schirm zu bekommen, sollte man nicht erst um 11 Uhr auftauchen. Wir sind meistens gleich nach dem Frühstück in den Garten und da gab es immer freie Plätze.Der Strand am Silver Beach ist unserer Meinung nach der Beste in dieser Region, auch deshalb weil er sehr sauber ist. Badeschuhe sind wegen der Korallen aber zu empfehlen.Vom Hotelstrand aus nach rechts, kann man gut in ca. 15 Minuten bis zum nächsten Ort Trou d`Eau Douce laufen. Unterwegs kommt man am Hotel Le Tropical vorbei und spätestens hier weiß man, was man am Strand vom Silver Beach hat. Der Strand (wenn man das schmale Streifchen Sand und Geröll überhaupt so nennen kann) ist unserer Meinung nach unzumutbar. Auch das Meer dort war einfach nur schlimm. Eine trübe, mit Abfall angereicherte, schäumende Brühe. Wenn man da zwei Wochen verbringen muss, ist es bestimmt kein Urlaub, sondern eine einzige Katastrophe.Im Ort selbst befinden sich u. a. einige kleine Boutiquen und Souvenirläden, eine Wechsel-Stube und die Post. Läuft man vom Hotelstrand des Silver Beach nach links, kann man wunderschöne Strandspaziergänge bis nach Belle Mare unternehmen. Wem das zu Fuß zu weit ist, kann sich im Hotel kostenlos Fahrräder ausleihen, die sich in einem ganz guten Zustand befinden. An der Rezeption gibt’s dazu Fahrradschlösser, auch kostenlos.Nach ein paar Tagen „Eingewöhnungszeit“ starteten wir zu unserem ersten Ausflug. Hierzu hatten wir uns ein Taxi gemietet. Ausflüge kann man auch selbst mit dem Mietwagen unternehmen. Addiert man jedoch die beim Mietwagen die Kosten und den Sprit, ist es mit dem Taxi auch nicht viel teuerer. Zudem hat man beim Taxi den Vorteil, dass man sich voll auf die Landschaft konzentrieren kann, während man sich beim Selbstfahren eher auf die Straßen beschränk muss, welche nicht unbedingt gut ausgeschildert sind.Unser erster Ausflug sollte in den Süd-Westen gehen. Über Mahèbourg fuhren wir nach Riviere des Anguilles, in das Naturreservat La Vanille. In dem Park gibt es außer Krokodilen auch Affen, Riesenschildkröten, Riesenfrösche, kleine Reptilien, Flughunde und eine große Insektensammlung. Als wir durch den schönen, ursprünglichen Regenwald spazierten, fing es zu regnen an und als selbst die dichten Blätter der dichten Palmen, unter denen wir uns unterstellten, den Regen nicht mehr abhalten konnten, mussten wir den Besuch abbrechen.Triefend nass kamen wir im Taxi an und nachdem der Regen überhaupt nicht nachließ und der Fahrer über Autoradio erfuhr, dass es auf der gesamten Insel regnet, fiel unser Ausflug buchstäblich ins Wasser. Etwas enttäuscht machten wir uns auf den Heimweg. Damit die Fahrt nicht ganz umsonst war, machten wir einen Abstecher nach Curepipe, der"heimliche Hauptstadt" Mauritius. Es ist der höchst gelegene Ort und hat ca. 65.000 Einwohner. Hier machten wir kurz Halt und konnten in einer kurzen Regenpause die weite Rundsicht vom Kraterrand des 650 m hohen erloschenen Vulkans Trou aux Cerfs genießen.Danach haben wir noch in einer „Fabrik“ einen Blick hinter die Kulissen des Schiffsmodellbaus geworfen und eine Diamantschleiferei besucht. Dies war alles sehr informativ und wenigstens trocken.zurück zurzu den

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