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MAURITIUS 2009

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REISEFOTOS

TEIL 2

Unser nächster Ausflug ging dann – mit Top Wetter den ganzen Tag - Richtung Norden.Zuerst fuhren wir nach Port Louis, der offiziellen Hauptstadt und Zentrum der Insel. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten in Port Louis: den Regierungspalast, die alte Post und das Stadttheater, das 1820 im Kolonialstil erbaut worden ist …. Hier sind die Gegensätze das Faszinierende. Auf der einen Seite modernste Bürohochhäuser und Einkaufsmeilen, wie beispielsweise an der Waterfront, auf der anderen Seite China Town mit Häusern und Geschäften, bei denen man befürchtet, sie stürzen jeden Moment ein. Wir besuchten den Zentralmarkt, der ebenfalls eine große Attraktion in Port Louis ist. Die Mauritier nennen ihn Bazarin. Teils spielen sich Handel und Wandel unter freiem Himmel in langen Gängen mit Verkaufsständen ab, in denen von meist indischen Händlern Tee und Gewürze, Lackdosen und Seidenstoffe, Saris und Korbwaren feilgeboten werden. Teils stapelt sich das Angebot auch in der großen überdachten Markthalle, deren Gemisch von Wärme, Gedränge und Gerüchen einem bald den Atem verschlägt. Doch überall das entspannte Bild friedlichen Nebeneinanders, wie es für Mauritius so bezeichnend ist.Ein Besuch im Blue Penny Museum ist ebenfalls sehenswert. Eine Ausstellung rund um die Geschichte und Kunst sowie der Seefahrt der Insel. Der größte Schatz des Hauses ist die Original Briefmarke „ Blaue Mauritius“.Nach Port Louis ging’s dann weiter in den "Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden" nach Pamplemousses.Der Garten ist wohl der älteste Botanische Garten in der südlichen Hemisphäre und umfasst eine Fläche von etwa 37 Hektar. Der Botanische Garten wurde vor allem durch seine riesigen Seerosen, Talipot-Palmen und Wasserlilien bekannt, aber er bietet auch eine große Anzahl an teils exotischen Gewürzen, Ebenholzbäumen, Zuckerrohr und 85 verschiedene Arten von Palmen aus Zentralamerika, Asien, Afrika und anderen Inseln im Indischen Ozean.Es empfiehlt sich jedenfalls einen Führer anzuheuern, der Wissenswertes und Amüsantes über die Pflanzen und deren Nutzen erzählen kann. Für eine Stunde Führung gibt man ca. 50 Rupien.Anschließend fuhren wir auf einem kurzen Abstecher nach Triolet und besichtigten den Shivala-Tempel. Es ist die größte hinduistische Tempelanlage auf Mauritius. Mit dem Bau des Maheswanath-Tempels, dem Haupttempel der Anlage, wurde 1891 begonnen.Unsere nächsten Ziele waren dann Trou aux Biches und ein kurzer Aufenthalt in Grand Baie.Grand Baie gilt als die Còte d’Azur von Mauritius und hat sich ganz auf den Tourismus eingestellt. Den Strand fanden wir nicht so überragend, da sich der Hauptstrand in einer Bucht befindet und so fehlte uns der Blick aufs offene Meer.Unseren nächsten Stop machten wir dann am wohl nördlichsten Punkt der Insel, am Cap Malheureux, das „Unglücks-Kap“.Für die Herkunft des Namens "Unglücks-Kap" gibt es mehrere Deutungen. Eine besagt, dass hier früher eine berüchtigte Unglücksstelle war, eine andere bringt diese Gegend mit der Landung der englischen Invasionsarmee 1810 in Verbindung, mit der das "Unglück" des endgültigen Sieges über die Franzosen begann.Auf jeden Fall lohnt es sich, hier Halt zu machen und das Panorama zu genießen, mit einem schönen Blick auf die nahegelegenen Inseln Coin de Mire, Ile Plate und Ile Ronde.Sehenswert ist auch die Holzkirche von Beginn der Kolonialzeit – Eglise de Cap Malheureux.Nach diesem Aufenthalt fuhren wir heimwärts Richtung Silver Beach, nicht ohne vorher noch einen kurzen Halt, am " schwimmenden" Tempel Kashinath Mandir einzulegen. Der Hindu Tempel wurde auf der Mini-Insel Ile aux Goyavièrs errichtet und ist bei Ebbe durch eine Deichstraße mit dem Festland verbunden. Mittlerweile hatten wir einige Tempel gesehen und so richtete sich unser Augenmerk schnell auf eine andere Attraktion, die man von hier sehr gut erahnen kann. Es ist der Blick auf die Küste zum mehrfach ausgezeichnetem Hotel, dem St. Geran. Man sieht den Palmenstrand des Hotels und erkennt seine phantastische Lage.Trotzdem waren wir wieder froh in unserem Silver Beach angekommen zu sein und freuten uns schon auf das vorzügliche Abendessen.Einen weiteren Tagesausflug unternahmen wir dann mit dem Bus nach Centre de Flacq. Die Fahrt dauerte etwas länger, da wir auf „jeden Meter“ anhielten, um Schulkinder aufzulesen, die mit in die Schule fuhren. Centre de Flacq ist eine typisch mauritische Kleinstadt, hauptsächlich von Indern bewohnt. Die Hauptstraße heißt zu Recht Market Road: weit und breit nur Läden und Stände. Sonntags und mittwochs erreicht das quirlige Treiben seinen Höhepunkt, weil um den District Court herum der Markt stattfindet. Das Angebot besteht hauptsächlich aus Kleidungsstücken, Stoffen, Obst und Gemüse. Zurück nahmen wir uns aber ein Taxi, in dem die Fahrt nur ca. 20 Minuten dauerte.Sicher gibt es auf Mauritius noch sehr viel mehr Ausflugsziele, wie Ile aux Cerfs, Camarel mit seiner farbigen Erde, dem Grand Basin und noch vieles mehr.Das ist wohl eines der Stärken der Insel, das man seine Zeit nicht nur am Strand verbringt, sondern sich sehr viel Lohnendes ansehen kann. Ein paar Abstriche mussten wir doch machen, wie z. B. beim Schnorcheln. Als begeisterte Schnorchler, waren wir etwas enttäuscht (oder vielleicht zu sehr verwöhnt von den Malediven). Zu den schönen Stränden fehlen uns zudem Palmen, um das exotische Feeling noch abzurunden, aber der Besuch der Insel hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mauritius ist eine wunderschöne Insel. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und liebenswert und besonders beeindruckt hat uns das offensichtlich friedliche Miteinander der unterschiedlichen Kulturen und Religionen.zurück zurzu den


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