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RBPerhentian

MALAYSIA 2010

Am nächsten Morgen wartete schon unser Fahrer, der uns zum Flughafen bringen sollte. Diesmal flogen wir vom Low Cost Carrier Terminal (LCCT) ab.Das LCCT ist ein Abfertigungsgebäude, welches speziell an die Bedürfnisse der Billigfluggesellschaften angepasst ist. Es befindet sich ca. 20 km vom Hauptabfertigungsgebäude entfernt.Nach einer Stunde Flugzeit mit Air Asia landeten wir auf dem Flughafen von Kota Bharu an der Ostküste. Nach der Gepäckausgabe ging es dann weiter mit einem Taxi nach Kuala Besut.Kuala Besut ist ein kleines Fischerdorf und ist der Startpunkt für Touristen, um auf die Perhentians zu kommen. Hier in Kuala Besut findet man die Shops der Reiseveranstalter für die einzelnen Resorts auf den Perhentian Inseln. Vom Jetty aus starten die Schnellboote zweimal täglich. Nachdem wir unser Ticket für das Boot eingelöst hatten, ging’s zu Fuß zum Hafen. Unsere Koffer wurden mit einem Pick up gefahren.Der Eintritt für den Marina Park in Höhe von RM 5 (ca. 1,50 Euro) ist nicht incl. und muss vor Ort, am Marine Park Counter, der Kuala Besut Jetty entrichtet werden.Die Fahrt mit dem Speedboot dauerte ca. eine dreiviertel Stunde. Auf dem Boot lernten wir eine sehr nette Familie aus Kuala Lumpur kennen, die uns mit vielen Informationen über die Inseln versorgte.Das Meer war sehr ruhig, deshalb konnten wir die Fahrt richtig genießen.Plötzlich lag sie vor uns: Die Trauminsel!Es war wirklich ein wahnsinnig schöner Anblick. Strahlend blauer Himmel, das smaragdgrüne Meer, der helle Strand, die bunten Hütten und dahinter der Dschungel in allen möglichen Grüntönen.Wir wurden sehr freundlich von der Belegschaft des Tuna Bay Ressorts empfangen. Das Einchecken war in ein paar Minuten erledigt. Man drückte uns einen Schlüssel in die Hand und wir gingen zu unserem kleinen Doppelbungalow direkt am Strand. Alles genau so wie es sein soll: saubere Zimmer, Aircondition, Balkon und Dusche und das ca. 20 m vom Wasser entfernt mit genug Liegen vorm Haus. Schnorchelausrüstung hatten wir dabei, aber sie kann auch vor Ort ausgeliehen werden. Perhentian besteht aus zwei Inseln, Perhentian Besar und Kecil. Wir waren auf Besar und schauten vom Tuna Bay aus direkt auf Kecil. Die beiden den Inseln waren etwa 1 km entfernt. Morgens Strömung von rechts nach links und abends von links nach rechts. Wir hatten ein Seaview Bungalow, das wir nur empfehlen können. Direkt am Strand mit Blick aufs Meer. Ohne Taschen zu packen geht’s direkt von der Terrasse aus an den Strand. Die Liegestühle am Strand haben keine Auflagen. Wir hatten uns deshalb einfache Luftmatratzen mitgenommen, die halb aufgeblasen die fehlenden Auflagen wunderbar ersetzten. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, sind wir zu Strand, um diesen zu erkunden. Das Wasser war herrlich warm und der Strand feinsandig und sauber. Der erste Eindruck war super. Das glasklare Wasser erinnert fast schon an die Malediven.Wenn man vom Strand aus 10 m ins Meer geht, sieht man schon die ersten Korallen, bei denen man wunderbar Schnorcheln kann. Schnorcheln war neben Faulenzen auch die Hauptbeschäftigung während unseres Aufenthaltes auf Perhentian. Es gibt verschiedene Schnorchelpunkte mit den unterschiedlichsten Highlights. Coral-Point, Turtle-Point, Shark-Point usw. für jeden ist etwas dabei. Man kann an der Tauchschule oder bei einem der örtlichen Anbieter solche Schnorcheltouren buchen. Ein Trip mit vier Schnorchelpunkten kostet überall 40 Ringit.Wir sind meistens zu den einzelnen Schnorchelpunkten gelaufen und vom Ufer aus zu den Riffs geschwommen, was ohne große Probleme möglich ist.Einmal sind wir mit einem Boot zur Turtle Bay gefahren. Der Fahrer hat für eine halbe Stunde 15 Ringit verlangt. Es ging im Schritttempo übers Meer und der Kapitän gab uns Bescheid, wenn eine Schildkröte zu sehen war. Wir sind dann vom Boot aus ins Wasser und mit der Schildkröte mitgeschnorchelt. Dann ging’s wieder rein ins Boot bis zur nächsten. In dieser halben Stunde haben wir drei Wasserschildkröten gesehen, die so ca. 1,50 – 2 m groß waren. Also ganz schöne Brummer.Der Schnorchelausflug zu zweit war natürlich schöner und ruhiger als die üblichen Touren, bei denen sich 10 – 15 Personen auf einem kleinen Boot durch die Gegend schippern lassen und - sobald etwas Interessantes auftaucht - mit großem Hallo in die Fluten stürzen.Schön war auch ein Fußmarsch an der Küste entlang zum Perhentian Island Resort.Wenn der Weg am Strand durch Felsen versperrt war, musste man auf den Dschungel ausweichen und den Trampelpfad benutzen. So einen Dschungel Walk gibt es auch quer durch die Insel und dauert ca. 40 Minuten. Hier können einen Affen oder Warane begegnen. Das ganze ist aber eine sehr schweißtreibende Angelegenheit.Wenn einem Schwimmen, Schnorcheln, Sonnen, Lesen und Wandern noch nicht genügt, kann man sich mit einem der Taxiboote nach Kecil schippern lassen. Für 15 Ringit einfache Fahrt ist man in 5 Minuten auf der kleineren Insel und kann dort die Strände besuchen oder am Nightlife teilnehmen. Besonders am Long Beach sind angeblich die besten Feten. Wir haben dies aber nicht ausprobiert. Uns hat es voll und ganz gereicht, nach dem Abendessen noch ein wenig an der Bar des Tuna Bay die „Hausband“ anzuhören.Noch einige Anmerkungen zum Essen.Das Frühstück im Tuna Bay ist ausreichend, aber nicht so sehr vielfältig.Tee, Kaffee, Toast, Butter, Marmelade, Käse und Ei nach Wunsch als Omelette oder Spiegelei. Meistens gab es auch Obst wie z. B. Melonen oder Bananen.Mittags sind wir immer, vom Hotel aus ca. 10 m nach rechts zu „Nias Cafe“. Der erste Eindruck kann hier täusch en (war bei uns auch so).Einige einfache, nicht immer ganz saubere, Plastikstühle in allen Farben. Tische, die unter bunten Sonnenschirmen meistens krumm, direkt am Strand im Sand stehen und ein kleiner Verschlag aus Sperrholz und Wellblech lässt einen zuerst skeptisch Platz nehmen. Aber das Essen oder die Snacks, die wir hier zu uns genommen haben, waren allesamt super lecker und die frisch gepressten Obstsäfte oder Shakes spitze und nur zu empfehlen und das zu einem günstigen Preis. Das Abendessen im Tuna Bay Restaurant war auch immer lecker, wenn auch preislich einiges höher als auf dem Festland. Aber qualitativ und geschmacklich sehr gut.Des Weiteren haben wir Abends auch nebenan im Restaurant vom „Mamas“ gegessen.Hier gibt es eine schöne Holzterrasse und man sitzt direkt am Meer im Freien. Das Essen ist auch hier sehr gut und vor allem der Fisch ist sehr zu empfehlen. Man sucht sich den frischen Fisch direkt an der Theke aus und lässt ihn sich nach seinen Wünsche zubereiten. Ein Beispiel: Red Snapper kosten 100 g ca. 7 Ringit.Das einzige was auf der Insel wirklich teuer ist, ist Alkohol. Also wer darauf nicht verzichten mag, sollte sich am besten am Festland damit eindecken.Wir waren 5 Tage auf Perhentian und es hat uns super gefallen, wir sind sicher, das wir nochmal hierherkommen werden.Am Morgen unserer Abreise warteten wir an der Rezeption auf unser Boot, das uns nach Lang Tengah bringen sollte. Nachdem eine Stunde vorüber war, bekamen wir einen Anruf unseres Agenten in Malaysia, das dass Boot uns nicht abholen kann. Die See ist zu rau und die Wellen sind zu hoch und dem Kapitän ist es zu gefährlich, über das offene Meer zu fahren. Wir sollten nochmals eine Nacht auf Perhentian verbringen und werden dann morgen abgeholt.Na prima. Das Hotel war natürlich ausgebucht und wir sahen uns schon mit unseren Koffern am Strand entlang stapfen, um nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten.Durch einen glücklichen Zufall wurde dann doch noch ein Zimmer im Tuna Bay frei und wir konnten unsere Koffer wieder in ein Seaview Bungalow verfrachten.Viel Unternehmen konnten wir an diesen Tag aber nicht mehr, da ziemlich schlechtes Wetter war.Am nächsten Morgen warteten wir wieder in der Rezeption auf unser Boot, diesmal hatten wir Glück und konnten bei leichten Regen und mittleren Wellengang unser Gepäck auf das Boot verfrachten. Dort wurde alles einigermaßen wasserdicht verstaut, wir mussten Schwimmwesten anziehen und los ging’s Richtung Lang Tengah.zurück zurzu den

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