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SEYCHELLEN 2008
Und hier unser Reisebericht von den Seychellen.Im März 2008 war es endlich soweit. Unser größter Urlaubstraum sollte in Erfüllung gehen - Urlaub auf den Seychellen.Am Samstag, den 14.04.2008 warteten wir aufgeregt im Frankfurter Flughafen auf unseren Abflug. Hier hatten wir uns auch mit zwei Bekannten aus dem "Seychellen Forum", die zur gleichen Zeit auf die Seychellen flogen, verabredet.Nachdem wir uns getroffen hatten, das Gepäck aufgegeben war, blieb noch genug Zeit sich ein wenig näher kennen zu lernen und über den vorstehenden Urlaub Infos auszutauschen.Um 20 Uhr ging es dann endlich los.Mit Emirates landeten wir nach sechs Stunden Flugzeit zum ersten Stopp in Dubai. Diese Zwischenlandung fanden wir alle nicht schlecht, da man nach sechs Stunden, die recht kurzweilig waren, sich mal die Füße vertreten konnte (und da wir alle Raucher sind, haben wir auch erstmal eine Raucherpause eingelegt).Die drei Stunden Aufenthalt in Dubai wurden dann zum shoppen genutzt, wobei sich unsere Einkäufe ausschließlich auf Getränke und Rauchwaren beschränkten.Um 2 Uhr ging’s dann weiter Richtung Mahe, wo wir um 7 Uhr landeten. Die Zollabfertigung und Passkontrolle ging recht zügig voran und so konnten wir rechtzeitig, am kleinen Schalter für Inlandsflüge, für den Weiterflug nach Praslin einchecken. Als wir dann die kleinen Maschinen sahen, die uns nach Praslin bringen sollten, war uns zuerst ein wenig mulmig zumute, aber der Start, der Flug und die Landung waren spitzenmäßig.In Praslin trennten sich dann erstmal unsere Wege, da wir beide gleich nach La Digue weiterreisten, unsere Freunde aber erst auf Praslin Station machten. Wir wollten uns dann in 10 Tagen wieder auf Mahe treffen. Für uns ging es mit dem Taxi zum Hafen, um mit der Fähre nach La Digue überzusetzen. Leider fuhr die Fähre kurz vor unserer Nase ab und wir mussten erst mal ne dreiviertel Stunde auf die Nächste warten. Zu allem Übel fing es auch noch zu regnen an, so das die Ankunft auf La Digue buchstäblich ins Wasser fiel. Bis wir aber unsere Koffer ins Auto verstaut hatten, schien schon wieder die Sonne und wir wurden zu unserer ersten Unterkunft auf den Seychellen gefahren.Auf La Digue hatten wir uns für das Gregoire`s entschieden. Wir hatten zwar gelesen, dass dies kein typisches Seychellen Gästehaus ist, aber wir haben es zu keiner Zeit bereut und können es vorbehaltlos weiterempfehlen. Das Gregoire`s gehört zur Island Lodge und so konnten wir alle Annehmlichkeiten der Lodge mitbenutzen. Hier in der Lodge muß man auf jeden Fall das Essen hervorheben. Im Nachhinein können wir das natürlich noch mehr beurteilen. Besonders das Frühstück, das in allen anderen Unterkünften meistens nur aus ein paar Scheiben Toast, Marmelade und Obst bestand, war hier einfach Spitze. Einfach alles, was das Herz begehrt. Und auch das Abendessen war qualitativ und quantitativ super - ob als Menü oder als Buffet - einfach klasse.Die Zimmer im Gregoire`s sind sicher nicht so landestypisch, aber Zimmer, WC und Bad, alles sehr, sehr sauber und neu renoviert.Außerdem war die Lage auch sehr praktisch, da direkt über dem größten Supermarkt der Insel. Hier hat man alles bekommen. Laut war es deswegen überhaupt nicht. Auch eine Pizzeria ist direkt unter dem Gästehaus, aber auch hier, keinerlei Lärmbelästigung. Im Gegenteil, es machte immer sehr viel Spaß, den Einheimischen beim Einkaufen und den Schulkindern auf dem Weg zur Schule, vom Balkon aus zuzusehen.Am ersten Tag waren wir natürlich zu platt, um noch groß was zu unternehmen und so sind wir nach dem Einchecken und dem Kofferausräumen nur noch zur "Anse La Reunion" an der Island Lodge gelaufen und haben uns auf einen Liegestuhl gefläzt und ein wenig Schlaf nachgeholt. Auf dem Rückweg zur Unterkunft haben wir dann Willbee kennen gelernt, einen total netten Fahrradverleiher und bei ihm für die nächsten zwei Tage Fahrräder gemietet (10 € pro Person für 2 Tage).Am nächste Morgen ging es dann gleich nach dem Frühstück Richtung "Anse Source d’Argent", durch den privaten Besitz L’Union Estate. Auf diesem Anwesen steht noch heute eine alte Kokosplantage und es wird nach wie vor Vanille angebaut. Am Eingang mussten wir 4 Euro Eintritt bezahlen. Die Eintrittskarten sollte man sich aufheben, da der dritte Besuch dann frei ist. Vorbei am Schildkrötengehege und einer traditionellen Kopramühle, die durch die Muskelkraft eines Bullen angetrieben wird, fuhren wir direkt zum Strand.Der erste Eindruck war überwältigend! Postkartenidylle pur, von Wind und Regen rund geschliffene Granitfelsen vor türkis-blauem Wasser, dazwischen unglaublich feiner, weißer Sand. Unter Kokospalmen und Felsen hindurch liefen wir erstmal, bis es nicht mehr weiter ging und schlugen unser erstes "Lager" an der "Anse Pierrot" auf.Der einzige Wermutstropfen an diesen Tag war ein starkes Wolkenband, das sich hartnäckig über der "Source" hielt und den schönen Eindruck im wahrsten Sinne etwas trübte. So fiel die Fotosession auch etwas spärlich aus. Nachdem die Wolken nach ein paar Stunden immer noch nicht weichen wollten, beschlossen wir unser Glück an der "Anse Sèvere" zu versuchen. So radelten wir durch La Passe und kamen kurze Zeit später an der Bucht an. Die "Anse Sèvere" ist ebenfalls ein sehr schöner Strandabschnitt, der von Takamaka-Bäumen gesäumt ist und unter deren Schatten wir zum zweiten Mal unsere Strandmatten ausrollten. Als wir nach einiger Zeit aufbrachen, um die Gegend noch etwas nördlicher zu erkunden, hatten uns die Wolken von der Source eingeholt und nicht nur das, jetzt hatten sie sich auch noch schwarz verfärbt und so lenkten wir unsere Räder wieder Richtung La Passe, um eventuell noch trocken heim zu kommen. Leider schafften wir es nicht ganz und so mussten wir nach anfänglichem leichten Tröpfeln vor dem Wolkenbruch Unterschlupf finden. Zum Glück ging das ganze erst richtig los, als wir auf Höhe eines kleinen Restaurants waren, wo wir uns unterstellen konnten.Am nächsten Tag stand der Ausflug zur "Grand Anse" an. Die Fahrräder waren ganz gut in Schuss und mit Gangschaltung ausgestattet waren, dennoch mussten wir an einigen Stellen der Straße absteigen und schieben und wenn einem bergabwärts die Gedanken über den Zustand der Bremsen einholten, wurde man automatisch langsamer. Jedenfalls kamen wir gut an und der Anblick, der sich einem bot, war traumhaft. Riesige türkisfarbene Wellen und schneeweißer feinster Sand. Wir waren total fasziniert und haben das Ganze erst einmal auf uns einwirken lassen. Bevor wir hier unser Strandlager aufschlugen, wollten wir erst mal weiterwandern Richtung "Petit Anse".Der Weg zur "Petit" war gar nicht so schwer zu finden, nur die Temperaturen waren das einzige Erschwerliche. Der Aufstieg über eine leichte Anhöhe auf felsigem Grund machte keine große Mühe, da der meiste Teil des Weges im Schatten lag. Nach ca. 20 Minuten hatten wir dann den Strand erreicht und auch hier - ein umwerfender Anblick.Wir waren ganz alleine am Strand, in dem noch keine einzigen Fußspuren zu sehen waren. Nachdem wir einige Fotos geschossen und uns ein wenig ausgeruht hatten, ging’s zurück zur "Grand Anse", an der wir dann den Rest des Tages mit faulenzen und schwimmen verbrachten. Am Spätnachmittag schwangen wir uns wieder auf die Räder und machten uns auf den Heimweg. Am dritten Tag versuchten wir dann unser Glück nochmals an der "Source d’Argent" und diesmal hatten wir auch Glück, strahlender Sonnenschein. Dadurch, dass wir schon sehr früh am Strand waren, hatten wir auch ein schönes schattiges Plätzchen unter einer Palme, ganz für uns alleine.Nun konnten wir den Tag richtig genießen mit faulenzen, schwimmen, sonnen und fotografieren. Das Schnorcheln machte hier keinen so großen Spaß, da das Wasser doch recht flach und die Fischvielfalt auch nicht so groß war.Am frühen Abend nahmen wir dann noch an einem Ausflug mit einem Boot der Island Lodge teil, zum so genannten "Sundowner".Hierzu wurden wir an den Hafen gefahren und mit dem Boot der Island Lodge rund um die gesamte Insel geschippert. Dies war natürlich sehr Interessant, einmal die ganzen Strände von der Meerseite her zu sehen. Unterwegs wurden noch Häppchen gereicht und frische Kokosnüsse als Getränk. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir dann auf der Höhe der "Source de Agent" und hatten einen herrlichen Blick Richtung Praslin auf den Sonnenuntergang.Am letzten Tag machten wir uns, nach dem wieder einmal recht köstlichen Frühstück, ans Kofferpacken und verabschiedeten uns von unserem Fahrradverleiher und lieb gewonnenen Freunden in der Lodge. Nach dem Transfer zum Hafen, stiegen wir in die Fähre und los ging es Richtung Praslin. Bei einem letzten Blick auf La Digue, kam bei uns schon jetzt ein wenig Stimmung wie „Heimweh“ auf und wir sind uns sicher, dass wir diese zauberhafte Insel bestimmt wieder einmal besuchen werden.zurück zurzu den zu den
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MAHE
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