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RBSeychellen-M

SEYCHELLEN 2008

Und hier unser dritter und letzter Reiseabschnitt.Am 09.04., so gegen 10 Uhr, landeten wir auf Mahe, unserem letztem Ziel auf den Seychellen.Für Mahe hatten wir uns das Gästehaus Augerine am "Beau Vallon" ausgesucht.Die meisten Besucher, die schon mal auf den Seychellen waren, haben von diesem Strandabschnitt keine so gute Meinung. Das geht von "viel zu überlaufen" bis "Mallorca - Feeling". Eben kein typischer Seychellenstrand.Wir wussten zwar, dass der Süden von Mahe landschaftlich der reizvollere Abschnitt der Insel ist, aber wir wollten zentraler untergebracht sein. Hier am "Beau Vallon" hat man doch mehr Möglichkeiten, zum Essen und zum Einkaufen zu gehen. Außerdem wollten wir uns einen Mietwagen nehmen und von hier aus die Insel erkunden.Das Augerine ist ein einfaches, günstiges Haus. Das Zimmer war total sauber, nicht zu klein und erst vor kurzem renoviert worden. Frühstück war das "typische" Seychellenfrühstück mit denberühmten vier Scheiben Toast, der Marmelade und dem Obst. Das Abendessen aber war vom Feinsten. Man konnte morgens Bescheid geben, dass man abends hier essen möchte und dann wurde frischer Fisch eingekauft, der total lecker zubereitet wurde. Der Preis für ein Abendessen mit Nachtisch (Obst) war mit 12 € sehr günstig.Das Augerine liegt direkt am Strand. Man musste nur ein paar Schritte durch den Garten gehen und schon konnte man sich im feinen weißen Sand im Schatten niederlassen.Am ersten Tag, nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, haben wir dies auch genutzt und uns an den Strand gelegt und im Meer abgekühlt.Abends machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem und landeten über Umwege in der Pizzeria "Baobab". Die Pizzen hier sind wirklich Spitze. Bestimmt die Besten auf ganz Mahe, voll zu empfehlen. Das merkte man auch daran, dass hier kaum noch ein freier Platz zu bekommen war und die Leute teilweise für einen Sitzplatz anstanden.Zurück ging es dann den Strand entlang, was viel schöner und wesentlich kürzer war.Am nächsten Tag starteten wir dann zu einem Ausflug mit dem Bus nach Victoria. Die Fahrt vom "Beau Vallon" aus dauert gerade mal 15 Minuten. Victoria soll die kleinste Hauptstadt der Welt sein und so war es auch. In drei Stunden hat man so ziemlich alles Sehenswerte abgelaufen. Uns hat es am besten gefallen, den Einheimischen beim Einkaufen in den Markthallen zuzusehen. Jede Menge Fisch und Obst. Das geschäftige Treiben der Händler war sehr sehenswert. Auch ein Besuch im ältesten Haus der Seychellen ist zu empfehlen. Das Haus ist sehr schön hergerichtet. Hier stellen viele, auf den Seychellen lebende Künstler, ihre Werke aus. Gemälde, Fotografien, Schmuck und Skulpturen. Man kann auch einiges über die Geschichte der Seychellen erfahren.Mittags ging es dann wieder zurück an den Strand, da wir ein wenig ausruhen wollten. Wir teilen nun auch die Meinung der meisten Mahe Besucher, dass der "Beau Vallon" wirklich nichts für Ruhesuchende ist. An Entspannung ist hier nicht unbedingt zu denken. Zwar kein "Ballermann", aber auf dem besten Weg dahin. Ständig fuhren die Jetskiverleiher mit ihren Teilen nahe am Strand auf und ab, um Kundschaft aufzureißen. Die Dinger machen schon nervtötende Geräusche. Zum guten Glück begannen auch gerade die Schulferien und der Strand war von jugendlichen Einheimischen bevölkert. Ist ja auch ihr gutes Recht, nur wenn du versuchst, ein wenig zu relaxen und es sitzen so 5 - 6 Jugendliche in einem Meter Abstand neben dir und leeren eine Flasche Takamaka nach der anderen, um so gestärkt jedem vorbeilaufenden Mädchen lauthals nach zu grölen - und es laufen in den Ferien sehr viele Mädchen den Strand auf und ab - dann sehnt man sich doch an den Strand der "Georgette" oder "Grand Anse" zurück.Nach diesem Tag beschlossen wir, die Strandbesuche am "Beau Vallon" abzuhaken und in Zukunft zu vermeiden.Für die nächsten zwei Tage haben wir uns dann einen Leihwagen genommen, um die Insel zu umfahren und uns weitere Strände anzusehen. Außerdem wollten wir uns mit unseren Freunden vom Forum wieder treffen, die die letzten Tage auch auf Mahe verbrachten. Unser erster Besuch galt dem Strand "Takamaka". Hier haben wir uns richtig wohl gefühlt und es war auch gleich unser Lieblingsstrand. Unserer Meinung nach der schönste Strand auf Mahe.Hier trafen wir dann auch unsere Freunde und wir blieben bis zum Mittag. Nach einem kleinen Snack bei "Cez Bastista" bekamen wir noch vom sehr netten Gärtner des Cez Bastista einen "Lehrgang" im öffnen von Kokosnüssen, so hatten wir auch noch einen leckeren Nachtisch. Anschließend machten wir noch einen Abstecher zur "Anse Intendance".Dieser Strand ist ebenfalls wunderschön, hatte nur den Nachteil, dass es hier, im Gegensatz zur Takamaka, kaum Schatten gibt und so zwängten wir uns zu sechst in den Schatten eines Palmwedels. Eigentlich war immer nur für vier Platz und die anderen mussten ins Wasser. Aber es war trotzdem super in den hohen Wellen rumzutollen.Ein freundlicher Strandwächter vom Hotel "Banyan Tree" machte uns dann noch aufmerksam, unsere Sachen nicht unbeaufsichtigt am Strand liegen zu lassen, da es hier doch einige böse Buben git, die blitzschnell aus dem Busch kommen, sich die Sachen schnappen und wieder verschwinden. Er hat sich daher auch angeboten, falls wir alle zusammen ins Wasser wollen, solange auf die Sachen aufzupassen.Abends haben wir dann, wie oben schon erwähnt, einen leckeren Fisch im Augerine verspeist und uns noch ein wenig auf unseren Balkon gesetzt. Hier gab es aber auch noch einen kleinen Wermutstropfen. Leider war die wunderschöne, laue Sommernacht nicht ganz so lauschig, da im Nachbarhotel "Berjaya" ziemlich laute "Musik", zur Unterhaltung der Gäste, im Garten gespielt wurde und das Ganze bis zum übernächsten Hotel zu hören war (also wieder fast Ballermann). Der Besitzer des Augerine hat uns erzählt, dass er sich schon öfters bei der Direktion des Hotels beklagt hat, aber gegen diese "Großen" hat er keine Chance.Trotzdem war es eine schöne Zeit im Augerine, nicht alleine wegen des tollen Abendessen. Die nächsten Tage verbrachten wir dann noch mit dem Besuch der "Anse Forbans", "Anse Soleil" und "Anse la Mouche". Aber wie gesagt, unser Lieblingsstrand war doch die "Anse Takamaka", an dem ir uns auch noch ein zweites Mal sehen ließen. Alles in allem würden wir Mahe beim Inselhopping auf keinen Fall auslassen. Wir finden auch, daß ein oder zwei Tage zu wenig sind. Dafür hat die Insel zu viele Sehenswürdigkeiten, nicht nur die schönen Strände. Das Einzige, was wir beim nächsten Mal anders machen würden, ist eine Unterkunft im Süden zu nehmen, um von da aus die Ausflüge zu starten.zurück zurzu denzurück zurzu den

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TEIL 3MAHE

Anse Takamaka


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