Startseite Startseite2 Reiseberichte Reisefotos Über uns Reisen Online buchen Kontakt und Gästebuch Impressum RBÄgypten RBBALI RBDjerba RBDomRep 1999 RBDomRep 2002 RBDomRep 2009 RBKohSamui RBKoh Phi Phi 2011 RBMalediven Sun Islan RBMalediven Velaveru RBMalediven Holiday Island RBMalediven Fihalhohi RBLang Tengah RBSriLanka RBSeychellen-A RBSeychellen-P... RBSeychellen-M RBMauritius RBMauritius Teil2 RBMalaysia RBMalaysia2 RBPerhentian RBSeychellen-P...
SEYCHELLEN 2008
Mit der Fähre in Praslin angekommen, verabschiedeten wir uns von Christin, die uns bis nach Praslin begleitet hatte und nun nach Mahe weiterflog.Christin, die Tochter des Hotelbesitzers der Island Lodge hatte uns auf La Digue sehr nett betreut und uns immer mit vielen Tipps weitergeholfen. Danach ging es mit dem Taxi weiter zu unserer zweiten Unterkunft, den Villas d`Or, quer über die Inselspitze zur "AnseVolbert".An der Rezeption der Villas d`Or wurden wir herzlich empfangen. Der Hotelchef Pier ist wirklich sehr nett und zuvorkommend. Er hat uns erstmal alles erklärt, dann bekamen wir noch einen erfrischenden Empfangscocktail und unseren Bungalow für die nächsten fünf Tage zugewiesen. Nach dem Auspacken der Koffer haben wir uns gleich zwei Fahrräder geschnappt, die am ersten Tag, für eine „Erkundungstour“, kostenlos waren.So konnten wir erst einmal die nähere Umgebung auskundschaften und nebenbei noch Getränke und Lebensmittel für unseren riesigen Kühlschrank besorgen. Auf der Heimfahrt machten wir Rast und nahmen im Garten der "Cafeteria La Goulue" einen kleinen Imbiss zu uns. Anschließend ging’s zurück und erst mal an den Strand. Wir waren überrascht, dass wir die einzigen Personen an diesen kilometerlangen Strandabschnitt waren. Weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Das Wasser war glasklar und total warm. Das Meer ist hier im Strandbereich nicht sehr tief, aber es reichte zum schwimmen allemal. Danach haben wir uns erst mal den Bungalow näher angeschaut. Alles tiptop sauber, überhaupt machte die Unterkunft einen sehr gepflegten Eindruck, gar nicht abgewohnt oder so.Abends waren wir zu faul, nochmals ins Dorf zu laufen und so wurde das erste (und einzige) Mal "zu Hause“ gekocht. Am nächsten Morgen wurde das Frühstück in den Bungalow gebracht. Bei der Ankunft musste man angeben, um wie viel Uhr man das Frühstück gerne hätte und es wurde dann immer zu dieser Zeit von netten Frauen auf der Terrasse serviert. Das Frühstück selbst war, jetzt im Vergleich zur Island Lodge, nicht so überwältigend. Jeden Tag 4 Scheiben Toast, Butter, zwei verschiedene Marmeladen und ein Teller mit Obst. Dazu gab es Tee und Kaffee. Aber wir hatten ja noch vom Einkaufen am Vortag, Käse und Tomaten und so konnten wir das ganze etwas ausbauen. Nach dem Frühstück ging’s dann los zur Bushaltestelle, gleich am Eingang der Anlage, um mit den Bus ins Valee de Mai, einem Naturschutzgebiet, zu fahren. Das Valleé de Mai (Maital) ist UNESCO Weltkulturerbe. Hier wächst die berühmte Coco de Mer wild auf 40 Meter hohen, über 200 Jahre alten Palmen.Wir mussten auch nicht lange warten und schon kam ein Linienbus, der diese Richtung fuhr. Wir setzten uns zwischen die Einheimischen und erlebten eine Fahrt, die ein Erlebnis für sich war. Sport-Spiel-Spannung, alles enthalten. Der Fahrer fuhr, als ob er auf der Flucht wäre. Ein Blick links zum Fenster raus und man sah, dass zwischen Abgrund und Reifen manchmal nur ein paar Zentimeter fehlten, dann wieder Kurven geschnitten und rechts, zwischen Fenster und Steilwand, wieder nur Zentimeter. Kam dann noch ein Auto entgegen, wurde es erst recht Interessant, so nach dem Motto "der Klügere gibt nach". Nur will hier anscheinend keiner der Klügere sein. Im Valleé de Mai angekommen, mussten wir erst mal eine Zigarette rauchen, um die Nerven wieder etwas zu beruhigen und nachdem wir 15 € Eintritt gezahlt hatten, machen wir uns auf dem Weg. Es war eine sehr schöne Wanderung durch die verschiedensten Palmenarten, die hier meterhoch wachsen. Man kommt sich wie im tiefsten Dschungel vor. Die Wege gehen bergauf und bergab und der Schweiß läuft einem aus allen Poren. Also Getränke darf man auf keinen Fall vergessen. Wir hatten Glück, das nicht so viele Besucher zur gleichen Zeit wie wir auf demselben Pfad unterwegs waren, so konnten wir die Aussicht und die Ruhe genießen und Schmetterlinge und Graupapageien beobachten. Nachdem wir nach drei Stunden durch waren, stellten wir uns wieder an die Bushaltestelle, um die Rückfahrt anzutreten. Wir mussten fast eine halbe Stunde warten, bis ein Bus in Sicht kam, der aber trotzt unseres Winkens einfach weiter fuhr. War wohl schon voll. Einige einheimische Autofahrer boten zwar an, uns mitzunehmen, aber der Preis, den sie sich vorstellten (bis zu 20 $), war einfach nur Phantasie. Nach einer weiteren Viertelstunde kam dann der nächste Bus, der uns mitnahm. Wir stiegen am Hafen aus, da wir noch weiter zur "Anse Marie Luise" wollten. Aber hier kam ewig kein weiterer Bus, der diese Richtung fuhr und dann fing es auch noch leicht zu regnen an. Wir standen also an der Bushaltestelle und warteten und warteten. Schließlich gaben wir den Plan zur Weiterfahrt auf und hatten doch noch Glück, als ein deutsches Ehepaar mit ihrem Leihwagen vorbeikam und uns freundlicherweise bis vor unser Hotel mitnahm.Zum Abendessen machten wir uns zu Fuß nach Cote d`Or auf. Der Hauptstrasse entlang brauchten wir ca. 20 Min. und gingen ins Strandlokal des Berjaya Hotels. Das Essen ist hier eigentlich ganz günstig, aber geschmacklich haut es einen jetzt nicht unbedingt vom Plastikhocker. Zurück liefen wir wieder der Straße entlang - in völliger Dunkelheit. Zum Glück hatten wir eine kleine Taschenlampe dabei, die gab aber, glücklicherweise erst 50 m vor der Anlage, ihren Geist auf.Die Alternative, am Strand entlang, haben wir nicht ausprobiert. Ist vielleicht ein paar Minuten kürzer, aber im Dunkeln auch nicht so das Wahre.Den nächsten Tag hatten wir dann als "Ruhetag" eingeplant, also einfach im Garten und am Strand rumhängen. Am Abend fuhren wir mit dem kostenlosen Busshuttle zu "Tante Mimi", einem Restaurant über dem Casino des Iles, zu dem die Villas d`Or irgendwie gehörten. Hier speist man bei Kerzenschein im luxuriös eingerichteten Ambiente und das Essen war ebenfalls Spitze, aber auch preislich höher. Für den dritten Tag hatten wir dann ein Mietauto gebucht. Mit diesem starteten wir eine Inselrundfahrt, um uns einige Strände, die wir uns im Vorfeld ausgesucht hatten, zu besuchen.Bevor wir losfuhren, ließen wir uns von Pierre noch am Lemuria Resort anmelden, um an die "Anse Georgette" zu kommen. Der Manager des Hotels Lemuria gab sein Einverständnis und so fuhren wir als erstes die Küste entlang, Richtung Hafen, quer über die Insel, dann an der "Grand Anse" vorbei zum Lemuria Resort. Hier meldeten wir uns beim Wachmann und wurden ohne Beanstandung in das Hotelgelände gelassen. Wir parkten unser Auto an den Tennisplätzen und machten uns zu Fuß auf Richtung "Anse Georgette", immer am Golfplatz entlang.Der Strand ist für mich der schönste der Seychellen. Ist sicher Ansichtssache, aber einfach Wahnsinn, wie man sich halt einen „Traumstrand“ vorstellt. Weißer Sand und das Wasser schimmert in allen Grün- und Türkistönen, dazu jede Menge Palmen, die Schatten spenden. Es waren auch sehr wenige Leute am Strand. Gegen die Mittagszeit waren wir etwa drei Pärchen.Da wir unseren Mietwagen ausnutzen wollten, machten wir uns gegen Mittag wieder auf den Rückweg. Ein freundlicher Hotelmitarbeiter nahm uns mit dem Golfwagen, vom Strand aus, bis zu unserem Auto mit. Was bei der Hitze von uns freudig angenommen wurde.Von hier aus ging’s dann zur "Anse Lazio". Strände, die auf der Strecke lagen, sahen wir uns nur kurz an. An der "Anse Lazio" packten wir unsere Strandsachen aus und ließen uns an einem schattigen Plätzchen nieder. Hier an der Lazio war wesentlich mehr los. Schätze mal so ca. 30 Leute und einige Segelboote, die vor der Küste ankerten.Der Strand selbst ist auch sehr schön, aber für meinen Geschmack doch etwas zu überlaufen. Als nach einiger Zeit dunkle Wolken auftauchten und es nach Regen aussah, packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit unserem Auto der Sonne entgegen, Richtung "Anse La Blague". Der Weg dahin war das reinste Abenteuer, die Straße war eine echte Herausforderung und als es auch hier zu regnen anfing, machten wir uns schon Sorgen, wegen des Rückwegs.Als wir aber an der "Anse La Blague" ankamen, hörte es auf zu regnen und wir parkten unser Auto am Hotel La Vanille und setzten uns an den Strand. Nachdem uns ein Hungergefühl überkam fragten wir am Strandrestaurant des La Vanille, ob wir eine Kleinigkeit zu Essen bekommen könnten. Die nette Dame bot uns Thunfischsandwich an und so bestellten wir dann 2 x Thunsandwich, 1 x Wasser und 1 x Sprite. Da das Strandlokal sehr einfach war, der Raum sah aus wie eine Fertiggarage mit Theke, machten wir den Fehler und fragten nicht nach einer Speisekarte. So setzten wir uns auf eine Bank am Strand und verzehrten unsere Toasts. Schmeckte zwar sehr lecker, war aber ansonsten nichts esonderes. Als wir dann zahlten, kam die große Überraschung die mich fast von der Bank haute.Für die zwei Sandwiches und dem Wasser plus Sprite, verlangte die Dame mit breitem Grinsen 34 €. Zähneknirschend reichte ich ihr einen 50 € Schein, mit dem sie in der "Garage" verschwand, um uns nach einer Viertelstunde mitzuteilen, dass niemand wechseln kann. Nun ging das Theater los. Wir hatten zusammen nur noch Rupien im Wert von 30 € und so ging es hin und her. Wir wollten den vollen Preis zahlen - da konnte sie und auch der Chef aber nicht rausgeben - unsere angebotenen Rupien wollten sie aber auch nicht nehmen, da diese nur 30 € waren. So ging das dann über eine halbe Stunde, bis sie sich wahrscheinlich sagten - besser als gar nichts - und unseren restlichen Rupienvorrat einsteckten und wir fahren konnten.So machten wir uns auf den Rückweg und der wieder einsetzende Regen trug auch nicht dazu bei, unsere Stimmung aufzuheitern.Den Rest des Tages verbrachten wir dann an der "AnseLazio" und am Abend gingen wir ins "Village du Pêcheur", ein edles Boutique Hotel, um einen leckeren Redsnapper zu essen, der nicht viel teuerer war, als das Sandwich am Nachmittag.Als nächstes stand dann ein Bootsausflug zur Insel St Pierre und Curieuse an. Am Vortag hatten wir mit einem einheimischen Bootsverleiher den Termin und den Preis für den Ausflug ausgehandelt. So machten wir uns früh um halb neun mit unseren Schnorchelutensilien auf den Weg, am Strand entlang, Richtung Cote d`Or. Der Fahrer wartete pünktlich mit seinem Boot am Strand und setzte uns zuerst auf der kleinen Insel St. Pierre ab. Hier verbrachten wir ca. zwei Stunden mit Schnorcheln, was wirklich Spaß machte. Es waren auch sehr viele Fische rund um die Insel zu sehen. Das Schnorcheln an der Insel eignet sich auch für Anfänger sehr gut, da keine gefährlichen Strömungen vorhanden sind und der Einstieg vom Strand aus auch sehr einfach ist. Nachdem die, vorher vereinbarten zwei Stunden, vorbei waren, kam unser Taxiboot wieder und brachte uns von St. Pierre weiter zur Insel Curieuse. Hier mussten wir gleich nach dem Anlegen 10 € pro Person Eintritt zahlen und wurden dann von einem Rancher zur Schildkrötenaufzuchtstation geleitet. Hier erfuhren wir sehr informatives über die Landschildkröten und ihre Aufzucht. Nachdem wir uns einige Tiere, die hier frei auf der Insel leben, angeschaut und einige ihre Streicheleinheiten bekommen hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg,um an den Strand "Anse St. Jose" zu wandern. Hier sollten wir dann wieder mit dem Boot abgeholt werden. Es war sehr Interessant über einen Holzsteg durch die Mangroven zu spazieren. Nach ca. einer halben Stunde auf und ab hatten wir unser Ziel erreicht. Ein altes Doktorhaus, das noch sehr gut erhalten ist, erinnert an die Zeit, als auf der Insel noch die Leprakranken ausgesetzt wurden und hier von einem englischen Arzt behandelt wurden. Das Haus liegt am Strand einer malerischen Bucht - wie aus einem Werbespot. Hier haben wir uns erstmal im Wasser etwas erfrischt und einige Schnorchel Erkundungen unternommen. Es war zwar an Fischen n nichts überwältigendes zu sehen, aber der Strand und die tolle Aussicht waren schon allein etwas besonders Schönes.Auch hier wurden wir wieder zuverlässig zur vereinbarten Zeit von unserem Boot abgeholt und direkt bis vor die „Haustür“ unseres Hotels gefahren, so das wir mit unserem Gepäck nur noch durch den Garten in unser Bungalow laufen mussten. Für diesen Ausflug haben wir insgesamt 20 € an den Fahrer gezahlt.Das waren so die Highlightes unseres Besuchs auf Praslin. Am nächsten Tag ging’s dann zum Flughafen und mit dem tollen Flieger wieder zurück nach Mahe.zurück zurzu den
STARTSEITE
REISEFOTOS
TEIL 2PRASLIN
Weiter zu Teil 3
MAHE
Anse Georgette
REISEFIEBER4YOU
Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen
Adobe Flash Player.