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SRI LANKA
Wir waren 2001 in Sri Lanka. Eigentlich wollten wir uns am Flughafen über Kenia informieren, bekamen aber für Sri Lanka ein so super Angebot für Sri Lanka im Hotel Eden, das wir nicht mehr lange überlegten sondern sofort buchten.Nach Sri Lanka flogen wir mit Sri Lankan Airlines. Der Flug nach Colombo dauerte ca. 11 Std. Da es eine Linienmaschine war, hatte man einen sehr guten Comfort was die Sitzplätze, die Unterhaltung, das Essen sowie den Service betraf.Ayubowan - mit diesem herzlichen und traditionellen Gruß, mit dem einen ein langesund glückliches Leben gewünscht wird, wird man in Sri Lanka willkommen geheißen. Und Wilkommen ist man hier wirklich.Sri Lanka ist auch bekannt als die Perle des Indischen Ozeans und es war auch wunderschön hier. Landschaftlich einfach überwältigend.Wir wohnten, wie gesagt im Hotel Eden das zwar nicht das neueste Hotel war, aber es hatte 5* und die Zimmer waren groß und sauber wie das gesamte Hotel. Das Essen war auch hier sehr gut, besonders das Curry hatte es uns angetan. Der Hotelgarten war etwas kleiner, hatte aber etwas persönliches und war sehr gepflegt. Vom Garten aus ging man durch eine kleine bewachte Gartenpforte an den Strand. Hier wurde man schon von den Beach Boys erwartet. Aber nachdem wir uns mit denen angefreundet und auch mal eine Stange Zigaretten abgekauft hatten, wurden wir nur immer freundlichst begrüßt, ansonsten aber in Ruhe gelassen und konnten ganz unbehelligt an den Strand gehen.Den Strand kann man zwar nicht mit der Karibik oder den Malediven vergleichen, aber er hatte auch seinen Reiz. Irgendwie etwas ursprüngliches und es machte Spaß, hier ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen.Am Strand haben wir einen netten Mahut (Elefantentreiber) mit seinem Elefanten (Sita) kennengelernt und angefreundet. Diese Mahut`s verbringen ihr ganzes Leben mit ihrem Elefanten. Die beiden kamen jeden Mittag zur Mittagspause in die Nähe unseres Hotels, und Diana durfte dann immer helfen Sita zu waschen. Sita war zahm und anhänglich wie ein junger Hund und es war ein wirkliches Erlebnis zu sehen, welch inniges Verhältnis so ein Mahut zu seinem Tier hat.Einen 2-Tagesausflug hatten wir dann zusammen mit einem befreundeten Ehepaar bei einem Einheimischen gebucht. Lale, der super Deutsch sprach, hat uns Morgens mit seinem neuen klimatisierten Bus abgeholt und wir sind ins Landesinnere durch grüne Landschaften aus Teehügeln, Reisfeldern und Dschungel nach Kandy gefahren. Kandy ist von einer Bergwelt umgeben und vom Mahaweli Ganga, dem längsten Fluß Sri Lankas umschlossen. Sie ist die viertgrößte Stadt des Landes und zugleich auch geistig-religiöser Mittelpunkt.Hier haben wir unter anderem eine Tanzaufführung angeschaut und Abends in einem älteren, im englischem Kolonialstil erhaltenen Hotel übernachtet. Am nächsten Morgen waren wir dann etwas außerhalb der Stadtgrenze, mit einem deutsch sprechenden Führer im Botanische Garten von Peradeniya. Der Botanische Garten, der jährlich 1,2 Millionen Besucher anlockt, wurde bereits 1371 angelegt und ist mit einer Fläche von 60 Hektar der größte des Landes. Hier lebt auch eine große Anzahl Flughunde. In diesem Park befindet sich der wahrscheinlich größte Banyanbaum, der eine Fläche von über 2.000 m² bedeckt.Hier in diesem Park wurden übrigens auch Szenen aus dem Film die "Brücke am Kwai" gedreht.Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt aber ist der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa). Der buddhistische Tempel beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert und dient noch heute als Pilgerstätte und Kloster.Weiter ging es dann noch in ein Elefantenwaisenhaus in Pinnawela.Das Elefantenhaus von Pinnawela liegt einige Kilometer von Kandy entfernt. Seit 1975 werden dort Jungtiere beherbergt, die verletzt oder als Waisen aufgefunden worden sind. Man kann die Elefanten beim Baden im Oyafluss und beim anschließenden Füttern mit der Babyflasche beobachten.Ursprünglich lebten auf Sri Lanka 12.000 wilde Elefanten. Heute gibt es noch ca. 2.000 - 4.000, die vorwiegend in den Nationalparks leben.Auch eine Teeplantage haben wir besucht, in der, wie noch vor hundert Jahren, Tee angebaut und verarbeitet wird. Nach einigen Kostproben, des meiner Meinung nach weltbesten Tees, ging es dann an die Heimfahrt.Auf der Rückfahrt konnten wir dann noch, als wir durch ein Dorf fuhren, an einer Feuerbestattung eines im Dorf beliebten Mönches teilnehmen. So eine Bestattung wird hier wie ein kleines Volksfest gefeiert und jeder ist herzlich wilkommen. Das war für uns Europäer natürlich ein wirklich großartiges Erlebnis.Sri Lanka ist wie gesagt auf jedenfall eine Reise wert. Nur sollte man auch hier auf keinem Fall nur im Hotel abhängen. Eine Fahrt ins Landesinnere muß man einfach unternehmen, auch wenn man nicht der totale Naturfreak ist. Es ist absolut überwältigend von der Höhe eines Berges aus, auf den Dschungel mit seinen vielfältigen, grünen Schattierungen zu blicken und die Aussicht zu geniesen, oder den einen oder anderen Einheimischen und seine Gastfreundschaft kennen zu lernen.zurück zurzu den
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